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VW Bus T3

VW Bus T3

Während der T2 im Nachhinein eher wie ein zweiter Aufguss des T1 wirkt, gab es beim VW T3 grundlegenden Neuerungen: 

Als erster eigenständig neu entworfener VW Transporter glänzte er neben der größeren Karosserie etwa mit Zahnstangenlenkung anstelle der Rollenlenkung und eine Vorderradaufhängung mit doppelten Dreiecksquerlenkern und Schraubenfedern statt der vorigen Kurbellenkerachse mit Torsionsfedern. 

Auch die Schräglenker-Hinterachse war nun mit Schraubenfedern (Miniblockfedern) versehen. Die technisch veralteten luftgekühlten Boxer blieben nur kurz: Ab Mitte 1982 lösten wassergekühlte Boxermotoren, zunächst mit Vergaser und ab 1990 ausschließlich mit Einspritzung versehen, ihre trinkfesten Ahnen ab. Maximal gab es 2,1l Hubraum uns 82 KW/112 PS. 

Zur Senkung der Unterhaltskosten war ab Januar 1981 ein wassergekühlter 1,6-l-Dieselmotor erhältlich. Der Reihenvierzlinder leistete 37 kW/50 PS und war ab 1984 zusätzlich als 51 kW/70 PS starke Turboversion lieferbar. Erkennbar sind die neun Motoren leicht an dem zweiten, unter dem Grill mit dem Scheinwerfern liegenden Lufteinlass für den Wasserkühler. 

Die Kraftübertragung oblag manuellen Vier- und Fünfgang-Getrieben sowie einer Dreistufen-Automatik. Die Nutzlast lag bei 570 bis 995 kg und ließ sich anhand verstärkter Federn um 240 kg steigern. Bei 246 cm Radstand baute der heckgetriebene VW Bulli der T3-Reihe 457 bis 464cm lang; bei den 1985 eingeführten syncro-Modellen mit Allradantrieb weicht der Radstand je nach Fahrwerk leicht nach oben oder unten ab. 

Zusätzlich zur Getriebeuntersetzung war hier sogar eine mechanische Differentialsperre erhältlich. Während die Hecktriebler bereits 1990 eingestellt wurden, baute Volkswagen den T3 syncro noch weiter bis 1992.

 

 

 

Quelle: Autoscout24, Wikipedia


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